The Greyhound Show

13.9.2017

Rückbiss beim Greyhound – was wurde eigentlich….

…daraus?

Aus dem Protokoll des DWZRV-Greyhoundsmeetings 2013:
„Herr Dr. Reiner Beuing, Institut für Tierzucht und angewandte Genetik, Gießen, stellt in seinem Vortrag heraus, dass die kausalen Faktoren für einen Rückbiß typisch auf der DNA-Ebene auszumachen sind. Erkenntnisse hierzu liegen für die Rasse Greyhound allerdings nicht vor.
Die Größe der Zähne im Unterkiefer bzw. Erkrankungen oder Fehlernährungen führen in der Regel nicht zu einem Rückbiß.
Beste Erkenntnisse über das Vorkommen können in erster Linie bereits bei der Wurfabnahme der Welpen, evtl. noch bei einer „Nachzuchtkontrolle“ gewonnen werden.
Herr Dr. Beuing verweist auf die Erstellung/Erarbeitung eines Zuchtplanes als Strategiekonzept. Im Rahmen dessen vergleicht er die Zuchtwertschätzung versus GGW (Geschätzte Genotyp-Wahrscheinlichkeit).
Als Fazit fordert er umfassende Transparenz, demnach ein frühzeitiges anonymisiertes Festhalten der Krankheitsbilder / Fehlbildungen, um entsprechend züchterisch gegensteuern zu können.
Hierin sieht er eine der wichtigen Aufgaben der neuen Zuchtleiterin im DWZRV.“

Die Folien zum Vortrag gibt es hier.

11.9.2017

3rd IFPD Health Workshop – Breed-Specific Health Strategies

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 19:48

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Breed-Specific Health Strategies“ mit greyhoundspezifischem Fokus gibt es in der aktuellen Ausgabe von „Unsere Windhunde“. Den Artikel können Sie hier auf Deutsch lesen.
Für unsere internationale Leserschaft gibt es den Artikel nachfolgend auf English:
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31.8.2017

Greyhound Neuropathy – what lessons to learn?

Filed under: Gesundheit,Literaturtip,Standesamt — admin @ 20:03


Foto: Sari Rantanen
Auf dem Greyhound World Congress in Oslo hat Dr. Barbara Kessler einen vielbeachteten Vortrag über die Lehren gehalten, die die Greyhoundzüchter aus der Entdeckung und Bekämpfung des Gen-Defekts Greyhound-Neuropathie gezogen haben. Ernüchterndes Fazit: Eigentlich keine…Um die Präsentation zum Vortrag anzusehen, klicken Sie hier.

14.8.2017

The „Classic Greyhound“ – has he remained unchanged?

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Literaturtip — admin @ 20:30

Auf vielfachen Wunsch haben wir den Artikel „Der klassische Greyhound – hat er sich unverändert erhalten?“ von Dr. Barbara Kessler (Rumford) nun ins Englische übersetzt:

With good reason we are proud to have one of the world’s oldest breeds at our side – the Greyhound is not only a dog breed, but also a cultural asset, immortalized on numerous pieces of art since ancient times. Especially as amateur breeders, who have taken it upon ourselves to safeguard this cultural asset, we have the responsibility to preserve the Greyhound as it was meant to be. But: what is the “classic” Greyhound? Was there ever “the” Greyhound after all?
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17.7.2017

Horizontale Pedigrees

Filed under: Gesundheit,Literaturtip,Standesamt — admin @ 14:59


Ein weiterer Beitrag aus dem interessanten Themenheft „Zucht“, welches der DWZRV im Februar herausgebracht hat, beschäftigt sich mit dem Thema „Horizontale Pedigrees“. Was das ist, und wie man damit als Züchter arbeiten sollte, lesen Sie hier.

30.6.2017

Artgerechte Bewegung

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 07:11

Ein insbesondere bei Irish Wolfhound-Freunden gut bekannter Artikel von Mrs Florence Nagle spricht einige grundlegende Prinzipien der Zucht und Haltung von Hunden an, die auch fast fünfzig Jahre später nichts an Gültigkeit eingebüßt haben. Und die man ohne weiteres auch auf unsere Greyhounds übertragen kann.
Interessant ist die Betonung der Bedeutung der freien, ausgiebigen Bewegung für die korrekte Entwicklung von Gebäude und Gliedmaßen – insbesondere in der Gegenüberstellung zur linearen Bewegung, also langsames Gehen, oder das Laufen neben dem Fahrrad oder gar Auto. Nach Mrs Nagles Beobachtung ist das freie Spiel und Galoppieren unabdingbar, um bei Junghunden die Entwicklung der Unterschenkel-Muskulatur und damit einer stabilen, parallelen Hinterhand zu fördern. Hinzu kommt aus heutiger Sicht ein zweiter Aspekt: Prof. Dr. Martin S. Fischer („Hunde in Bewegung“) hat nachgewiesen, dass freies Toben und Spielen essenziell für eine optimale Nährstoffversorgung im Gelenkknorpel ist und damit einen wichtigen Faktor zum Erhalt der Gelenksgesundheit darstellt. Wie kommt das? Die Knorpelsubstanz ist nicht durchblutet, sie „wird durch Diffusion ernährt, wie ein Schwamm, den man drücken muss, bevor er sich maximal mit Wasser vollsaugt. Ein gesunder Knorpel braucht Belastung, nur dann wird er auch ernährt“, so Fischer. Fischer konnte eindrucksvoll belegen, dass bei linearen Bewegungsabläufen (angeleinte Spaziergänge, Führarbeit bei Blindenhunden, Training am Fahrrad oder auf dem Laufband) nur begrenzte Anteile der Knorpelflächen beansprucht und damit auch versorgt wurden. Dies führte bei solcherart einseitig trainierten Hunden zum verfrühten Verlust an Knorpelsubstanz, damit auch zu Osteoarthrose und den damit verbundenen Symptomen wie Lahmheit und Bewegungseinschränkungen. Fischers Plädoyer zielte daher eindeutig auf Bewegungsvielfalt ab, wie sie nur beim freien Laufen und Spielen auftritt. Auch Hundesportarten wie Agility (wo etliche Lateralbewegungen und Sprünge ausgeführt werden) oder Lure Coursing verlangen dem Hund sein komplettes Bewegungsspektrum an und können – mit Bedacht und in Maßen betrieben – einen Beitrag zur langfristigen Gelenksgesundheit leisten.
Also beides Gründe, unseren Greyhounds regelmäßig und häufig die freie Bewegung zu ermöglichen, die sie so lieben (und vielleicht auch ab und zu mal eine Runde im Coursingfeld?). Leinenspaziergänge, Laufen am Fahrrad, auf dem Laufband oder auf der Rennbahn können dagegen das Training bestenfalls ergänzen, sind aber nicht als ausschließliche Form der körperlichen Ertüchtigung geeignet.
   
Nachfolgend nun die Übersetzung des Artikels (Original: MRS NAGLE ON BREEDING, EXERCISING AND HANDLING):
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15.3.2017

Traue keiner Statistik…

…die Du nicht selbst frisiert hast! Nein, hier geht es nicht um die überaus wichtige Greyhound-Ausstellungsrangliste, sondern um die „Population analysis of the Greyhound breed“ des britischen Kennel Clubs.
Grundlage der Analyse sind die alle dem Kennel Club für diese Rasse erfassten Pedigree-Daten, und die Statistiken wurden für die Jahrgänge 1980-2014 berechnet.
Da sieht auf den ersten Blick alles tipptopp aus – Ergebnisse, von den andere Rassen (wie z.B. die Whippets) nur träumen können:
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1.3.2017

„Unsere Windhunde“ – Themenheft „Zucht“

Ein interessantes Themenheft „Zucht“ hat der DWZRV im Februar veröffentlicht. Die Initiatorinnen der „Greyhoundshow“ haben auch Artikel beigetragen, die wir nun hier veröffentlichen werden.

Heute fangen wir an mit „Neuorientierung in der Rassehundezucht“ von Dr. Barbara Kessler an, der für unsere Greyhound eine besondere Relevanz – oder soll man besser „Brisanz“ sagen? – hat. Viel Freude beim Lesen!

17.10.2016

Der „klassische Greyhound“ – hat er sich unverändert erhalten?

Filed under: Literaturtip — BKM @ 21:03

Im aktuellen Zuchtbuch des DWZRV gibt es auch eine kleine Abhandlung zum Greyhound zu lesen:
der_klassische_greyhound
Wer diesen und weitere Artikel lieber in Papierform lesen möchte – das Zuchtbuch ist zu bestellen bei der Geschäftsstelle des DWZRV zum günstigen Preis von 25€.

7.2.2016

Narrow gene pool…

Filed under: Gesundheit,Literaturtip — admin @ 13:56

SR_Cover_15_16…und weitere interessante Artikel für Greyhound-Liebhaber findet man im aktuellen Sighthound-Review (Winter 2015/2016). Besonders spannend sind:

„Structure and Movement – About engineers, locomotion and canine structure“ von Patricia Gail Burnham (Suntiger)

„Greyhound Club of America National Specialty“ mit den Judge’s Comments von Dagmar Kenis Pordham (Solstrand)

…und ein Leserbrief von Sanna Norhio-Hanski (Castamere) zum Thema „Narrow Gene Pool“, den wir hier mit Genehmigung der Autorin und des Herausgebers (auszugsweise übersetzt) veröffentlichen dürfen:
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