The Greyhound Show

5.2.2018

Umfrage zum Fressverhalten von Greyhounds

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit — admin @ 11:14

Passend zu unserem untenstehenden Artikel haben wir eine kleine Online-Umfrage zusammengestellt. Wir freuen uns über rege Beteiligung, das Ausfüllen dauert nur zwei Minuten. Hier geht es zum Fragebogen.

1.2.2018

„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit — admin @ 21:21

Ist man mit einem Greyhound unterwegs, kennt man die Sprüche: „Geben Sie dem doch mal was zu Fressen, der ist ja halb verhungert!“, „Müssen die so dünn sein?“ oder „Ach, Sie halten den bestimmt so knapp, damit er schneller rennen kann, stimmt’s?“.
In Wahrheit gibt es recht viele ziemlich verfressene Greyhounds. Insbesondere einige Hündinnen können es an Einfallsreichtum bei der Nahrungsbeschaffung mit der sprichwörtlichen Elster aufnehmen. Ich erinnere mich gut an eine betagte Greyhound-Hündin, die eine Zeitlang meine Leben teilte. Auf einer Hundeausstellung wollte ich sie mit zum Löseplatz mitnehmen, eher widerwillig hoppelte sie hinter mir her. Irgendwann wurde der Zug auf der Leine noch stärker, und als ich mich umdrehte, trug die alte Dame einen ganzen Ochsenziemer quer in der Schnute – keine Ahnung, wo sie den herhatte! Sie konnte auch stundenlang eher scheintot am Ringrand schnarchen, um dann – in einem unbeobachteten Moment – quer durch den Ring zum Richtertisch zu stokeln und sich des Richters Tortenstück von selbigem zu mopsen…
Die junge Hündin im Bild hat auch schon verstanden, dass Eigeninitiative gefragt ist – die Stulle stammt ebenfalls von einem Richtertisch.
Was hat das aber mit der Überschrift dieses Artikels zu tun?
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31.1.2018

Proceedings 1. Greyhound World Congress

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 10:53

Eine Zusammenfassung der Vorträge des 1. Greyhound World Congress, der vom 5. August – 27. August 2017 in Moss, Norwegen stattfand, ist nun veröffentlicht worden. Danke an alle Beteiligten, und insbesondere an Lise Olesen für die Organisation und Anna Szabo für das gelungene Layout! Nachfolgend die einzelnen Seiten, die durch Anklicken vergrößert dargestellt werden können:

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19.12.2017

Gesundheits-Statistik im Breed Archive

Filed under: Gesundheit — admin @ 15:08

Im Greyhound Breed Archive gibt es nun eine neue Funktion: Die Gesundheits-Statistik.
Damit kann man sich – wenn man möchte, gefiltert nach Jahrgang und / oder Geburtsland – das Todessalter und die Todesursachen der Greyhounds, bei denen dies vermerkt ist, anzeigen lassen.

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15.12.2017

Greyhounds bei der OFA

Filed under: Gesundheit — admin @ 21:46

Die “OFA” (Orthopedic Foundation for Animals) 1966 wurde ursprünglich als Organisation zur Erforschung, Erfassung, wissenschaftlicher Aufarbeitung und züchterischer Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie (HD) bei Hunden gegründet. Inzwischen hat sich der Fokus aber auf die Bekämpfung von Erbkrankheiten bei Hunden (und Katzen) erweitert:
“To improve the health and well-being of companion animals through a reduction in the incidence of genetic disease,” reflects the organization’s expansion into other inherited diseases and other companion animals such as cats.”
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17.11.2017

Inzucht-Koeffizient vs. Genetische Diversität beim Greyhound

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 12:04

For English version please click here!

Im Juni haben wir den MyDogDNA-Test vorgestellt1, der inzwischen auch für einige Greyhounds aus deutscher Zucht vorliegt. Außerdem haben wir eine Übersicht über den Inzuchtgrad in der deutschen Greyhound-Zucht gegeben2, woran sich eine Empfehlung anschloss, auch Werkzeuge zur Feststellung der tatsächlichen genetischen Diversität zu nutzen. Auf dieser Grundlage ist es interessant, inwieweit der errechnete Inzuchtgrad mit der genetischen Varianz übereinstimmt. Die Werte, die wir vergleichen wollen, sind folgende:

  • Inzucht-Koeffizient über sieben Generationen3
  • Ahnenverlust über sieben Generationen 4
  • Genetic Diversity5: Diese wird beim MyDogDNA-Test anhand von mehr als 5000 Markern (SNP genannt) ermittelt, die über die ganzen 39 Chromosomen-Paare verstreut liegen und die einen definierten Abstand zueinander haben. Besonders berücksichtigt wird dabei die Region auf Chromosom 12, wo Gene für die immunologisch wichtige Funktionen (DLA & MHC) liegen. An dieser Untersuchung kann man den Grad der Heterozygosität ablesen, also in welchem Verhältnis der jeweilige Hund gleiche oder unterschiedliche Allele (Erbinformationen) für ein Merkmal von Mutter und Vater geerbt hat. Hat ein Hund viele gleiche (homzygote) Allele geerbt und nur wenige unterschiedliche, bekommt er einen geringen Wert für Genetic Diversity zugewiesen. Hat er viele unterschiedliche Gene geerbt, einen hohen. Ein Hund mit einem großen Anteil homozygoter Gene weist zwar eine hohe Übereinstimmung zwischen Aussehen und vererbbaren Eigenschaften auf, läuft aber Gefahr, weniger vital und anpassungsfähig zu sein. Eine (zu) geringe genetische Diversität bei bestimmten Genorten soll u.a. das Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen beim Hund begünstigen.

In der MyDogDNA-Datenbank liegen Werte für Genetic Diversity von über 20000 Hunden im Bereich von  4 – 50 % vor, die Gruppe der mehr als 100 getesteten Greyhounds bewegt sich um einen Median von 31,7 % herum:

Hier einer der betrachteten Hunde im Vergleich zu allen getesteten Greyhounds (blaue Linie), im Vergleich zu allen in der Datenbank vorhandenen kurzhaarigen Windhunden (grüne Linie, Median 33,8 %) und im Vergleich zu allen in der Datenbank erfassten Hunden (orange Linie, Median 34,8 %).

 

 

 

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15.11.2017

Nachlese zum Greyhound World Congress 2017

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Ausstellungen,Gesundheit — admin @ 20:36

Vom 25. August – 27. August 2017 fand der erste Greyhound World Congress in Moss, Norwegen statt. Für die Daheimgebliebenen haben Barbara Kessler und Dominik Rudolph einen Bilderbericht mitgebracht, den Sie durch einen Klick auf das Foto links herunterladen können. Viel Spaß beim Lesen!

10.11.2017

Nasale Hyperkeratose beim Greyhound

Filed under: Allgemeines,Gesundheit — BKM @ 19:06

Von dieser Krankheit haben wahrscheinlich die wenigsten je gehört – oder die dafür typischen Verkrustungen und Rhagaden am Nasenspiegel eher auf Alter oder andere Ursachen zurückgeführt. Tatsächlich ist es eine durch einen Erbfehler bedingte Erkrankung, die seit kurzem mittels eines Gentests züchterisch bekämpft werden kann:

Am Institut für Genetik der Universität Bern wurden nach der erfolgreichen genetischen Aufklärung der nasalen Hyperkeratose beim Labrador Retriever (hereditäre nasale Parakeratose (HNPK)) auch entsprechend betroffene Greyhounds genetisch untersucht. Diese neue Studie ergab eine zweite rezessiv vererbte HNPK-verursachende Mutation, die selten (ca. 2% Carrier) sowohl in Show- als auch in Rennlinien der internationalen Greyhoundpopulation vorkommt.

Der neue Gentest für Greyhound ist ab sofort bei Laboklin (https://shop.labogen.com/) im Angebot. Das Institut für Genetik der Universität Bern bietet zudem die Möglichkeit, für bereits im Rahmen des Neuropathieprojekts dort eingelagerte DNA-Proben, das HNPK-Ergebnis gegen eine Vorabzahlung von 50€/Hund abzufragen (Kontakt: cord.droegemueller@vetsuisse.unibe.ch)

http://www.genetics.unibe.ch/forschung/dokumente_hund/nasale_parakeratose_hnpk_beim_labrador_retrieverund_greyhound/index_ger.html

 

After the detection of the causative mutation for hereditary nasal parakeratosis (HNPK) in Labrador Retrievers, the scientists at the Institute for Genetics of the University of Berne/CH ran an additional study in Greyhounds with similar symptoms. They were able to find a second recessive mutation causing HNPK, which appears rarely (about 2% carriers) in the international Greyhound population, including racing and show bloodlines.

The new gene test is now available at Laboklin (https://shop.labogen.com/). Additionally, the Institute for Genetics offers the possibility to request the HNPK results for DNA samples which have been stored there for the Neuropathy project already. Costs are 50€/dog, please contact cord.droegemueller@vetsuisse.unibe.ch

 

http://www.genetics.unibe.ch/research/documents_dogs/nasal_parakeratosis_hnpk_in_the_labrador_retriever_and_greyhound/index_eng.html

26.10.2017

Die Ernährung des Renn- und Coursing-Hundes…

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit — admin @ 15:10

…war das Thema eines Vortrags auf dem diesjährigen Greyhound-Meetings. Durch Anklicken der Graphik können Sie die Präsentation als PDF herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

25.10.2017

Inzucht und Wein

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 14:13

…sind sicher ein Gesprächsthema und ein Getränk, mit dem sich Greyhound-Freunde prima den einen oder anderen Abend vertreiben können. Es ist aber auch der Inhalt eines Vortrags, den die polnische Biologin Natalia Bialokoz bereits im Jahr 2008 auf dem Whippet Congress in Schweden gehalten hat. Und der sehr gut erklärt, was es mit dem Inzuchtgrad in der Rassehundezucht auf sich hat, und warum man ihn beachten sollte. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Autorin, hier geht’s zum englischen Original-Text.

Am Rande des Aussterbens – Gorillas, Blauwale und….Whippets?
Wenn man an einige bekannte gefährdete Arten denkt – wie den Berggorilla mit nur noch 720 lebenden Exemplaren weltweit, den Sibirischen Tiger mit nur noch um die 500 Tieren oder den Blauwal mit ungefähr 5000 Vertretern – mag man es erstaunlich finden, dass diese Populationsgrößen nicht ausreichen, das Überleben dieser Arten zu sichern.
Unglücklicherweise entspricht das aber der Wahrheit – sie befinden sich am Rande des Aussterbens. Wie viele Einzeltiere gebraucht werden, um das Überleben einer Art zu sichern, hängt von vielen Faktoren ab: Umwelt, durchschnittliche Lebenserwartung, Reproduktions- und Generations-Intervalle, Anzahl der Nachkommen bei einer Trächtigkeit und etlichem mehr.
Wir sind jedoch in der Lage, mit Hilfe einer ausgeklügelten Software die niedrigste Anzahl von Individuen zu bestimmt, die das Überleben einer betrachteten Population gewährleisten können. Das wird in der Genetik „kleinste überlebensfähige Population“ (MVP) genannt.
Die genauen Zahlen unterscheiden sich je nach Art, aber eine grobe Schätzung für Säugetiere liegt bei 4000 Individuen.
Wenn eine Population weniger Einzeltiere als diese Anzahl aufweist, können wir sie als gefährdet einstufen und wissen, dass sie zum Überleben Hilfe brauchen wird.
Sehr viele Rassen sind so selten, dass wir sie mit Sicherheit vom genetischen Standpunkt aus als „vom Aussterben bedroht“ betrachten können. „Aber das betrifft doch sicherlich nicht die Whippets!“könnte jetzt jemand einwenden. „Worüber sprechen wir hier? Sind Whippets nicht viel zahlreicher vertreten? Wir haben doch viele tausend Rassevertreter auf der ganzen Welt!“
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