The Greyhound Show

6.3.2018

What was good back then…

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Standesamt — admin @ 10:14

could not be bad today?!

Dee Rock

Dee Rock, winner of the Waterloo Cup (1935) and Winner of the Waterloo Purse (1933). In addition, sire of the Waterloo Cup winners 1939, 1940, 1941 and 1942.

Talking to breeders, who have been in the “business” for quite a while, about innovations in dog breeding, you often get to hear: “What is this all about restrictions and health testing? In the old days without those they did not breed bad dogs at all – quite the contrary!”
And then they refer to examples of breeds which have indeed deteriorated during the last 20 or 30 years: hatchbacked German Shepherds which struggle when going around a bend without toppling over, brachycephalic Bull Dogs which are not able to breathe or Molossers which have become so wrinkled they look like a total loss walking.
Likewise, old photos are presented on which you can see Afghan Hounds bursting with vigour and fierceness. Or very functional while beautiful Greyhounds like the one on the right.
All this is used as a reference to justify why one does not want to have requirements like health testing, more transparency or – heaven forbid! – training programmes for breeders.
This argumentation follows several errors at the same time. Because what used to be good and right in those days, may not any more. Listed below are some circumstances of dog breeding, which have changed considerably.
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2.3.2018

Merging pedigree databases

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 10:05

Einen spannenden Artikel gibt es in der April-Ausgabe 2017 des “Journal of Animal Breeding and Genetics”: Merging pedigree databases to describe and compare mating practices and gene flow between pedigree dogs in France, Sweden and the UK.
Dieser beschreibt den Versuch, die Zuchtbuch-Daten für die vier Rassen Bullmastiff, English Setter, Berner Sennenhund und Labrador Retriever aus Frankreich, Schweden und Großbritannien zusammenzuführen und auszuwerten. Die Ergebnisse sind ermutigend:
„Es ist möglich, Zuchtbuch-Datenbanken über Ländergrenzen hinweg zusammenzuführen und Zucht-Praktiken sowie den Genfluss messbar zu machen. Die Kenntnis über die Abstammungen verbesserte sich, nachdem die Pedigrees der vier betrachteten Hunderassen zusammengeführt wurden.“

„Während der betrachteten Zeitspanne wurde die Verpaarungen zwischen engen Verwandten, was in Form des Anteils an ingezogenen Individuen gemessen wurde (wobei nur zwei Generationen des Abstammung berücksichtigt wurden) weniger oder blieben auf dem gleichen Niveau, außer bei den Labrador Retrievern in Frankreich.“

„Zudem konnte eine klare Tendenz aufgezeigt werden, dass mit der Zeit ein größerer Austausch an Genmaterial zwischen den Ländern stattfand. Noch wichtiger: das Potenzial zur Verbesserung genetischer Diversität innerhalb der einzelnen Rassen durch den Austausch von Zuchttieren über Ländergrenzen hinweg konnte anhand einer gesteigerten Effektiven Populationsgröße durch den Zusammenschluss der einzelnen Länder-Populationen bestätigt werden.“

Diese Ergebnisse stimmen in der Tat hoffnungsvoll – genau das ist der Weg, den wir zukünftig mit unseren (Show-)Greyhounds beschreiten müssen. Vielleicht kann der nächste Greyhound World Congress dazu die notwendigen Impulse geben?

23.2.2018

DWZRV-Jahreshauptversammmlung 2018…

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Standesamt — admin @ 19:57

…Gedanken zu den Anträgen 24 und 27

Der Informationsgehalt des DWZRV-Zuchtbuchs ist trotz inzwischen aufwändiger Gestaltung in Hinblick auf züchterisch relevante Daten eher überschaubar.
Ein Antrag an die Jahreshauptversammlung trachtet danach, diesen Zustand zu ändern, und beispielsweise anlässlich der Wurfabnahme ermittelte anatomische Abweichungen bei den jeweiligen Eintragungen zu vermerken:
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13.2.2018

Symmetrische Lupoide Onychodystrophie

Filed under: Gesundheit — admin @ 11:05

Einen sehr interessanten Artikel hat Tierärztin Jana Keim über die Autoimmunerkrankung “Symmetrische Lupoide Onychodystrophie” (SLO) für die aktuelle Ausgabe von “Unsere Windhunde” geschrieben. Diese Krankheit trifft leider auch (Show)Greyhounds, und wird häufig nicht oder erst auf Umwegen diagnostiziert.
“Ursachen für diese und weitere Erkrankungen sind unter anderem in unserer Zuchtpraxis zu suchen. Linienzucht und insbesondere Inzucht mit mehrfachem Auftreten einzelner Rassevertreter in verschiedenen Generationen führen zu genetischer Verarmung und zur Inzuchtdepression, die sich oft durch das Auftreten von Erkrankungen des Immunsystems äußern. Es verwundert daher wenig, dass wir dieses Problem zunehmend bei unseren Windhunden finden (…) Solange wir unsere Zuchtpraxis nicht grundlegend ändern, wird SLO nicht die letzte Krankheit sein, die aus unseren flinken Windhunden lahme Krüppel macht….”

Den Artikel können Sie per Klick auf das Bild aufrufen.

5.2.2018

Umfrage zum Fressverhalten von Greyhounds

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit — admin @ 11:14

Passend zu unserem untenstehenden Artikel haben wir eine kleine Online-Umfrage zusammengestellt. Wir freuen uns über rege Beteiligung, das Ausfüllen dauert nur zwei Minuten. Hier geht es zum Fragebogen.

1.2.2018

„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit — admin @ 21:21

Ist man mit einem Greyhound unterwegs, kennt man die Sprüche: „Geben Sie dem doch mal was zu Fressen, der ist ja halb verhungert!“, „Müssen die so dünn sein?“ oder „Ach, Sie halten den bestimmt so knapp, damit er schneller rennen kann, stimmt’s?“.
In Wahrheit gibt es recht viele ziemlich verfressene Greyhounds. Insbesondere einige Hündinnen können es an Einfallsreichtum bei der Nahrungsbeschaffung mit der sprichwörtlichen Elster aufnehmen. Ich erinnere mich gut an eine betagte Greyhound-Hündin, die eine Zeitlang meine Leben teilte. Auf einer Hundeausstellung wollte ich sie mit zum Löseplatz mitnehmen, eher widerwillig hoppelte sie hinter mir her. Irgendwann wurde der Zug auf der Leine noch stärker, und als ich mich umdrehte, trug die alte Dame einen ganzen Ochsenziemer quer in der Schnute – keine Ahnung, wo sie den herhatte! Sie konnte auch stundenlang eher scheintot am Ringrand schnarchen, um dann – in einem unbeobachteten Moment – quer durch den Ring zum Richtertisch zu stokeln und sich des Richters Tortenstück von selbigem zu mopsen…
Die junge Hündin im Bild hat auch schon verstanden, dass Eigeninitiative gefragt ist – die Stulle stammt ebenfalls von einem Richtertisch.
Was hat das aber mit der Überschrift dieses Artikels zu tun?
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31.1.2018

Proceedings 1. Greyhound World Congress

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 10:53

Eine Zusammenfassung der Vorträge des 1. Greyhound World Congress, der vom 5. August – 27. August 2017 in Moss, Norwegen stattfand, ist nun veröffentlicht worden. Danke an alle Beteiligten, und insbesondere an Lise Olesen für die Organisation und Anna Szabo für das gelungene Layout! Nachfolgend die einzelnen Seiten, die durch Anklicken vergrößert dargestellt werden können:

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19.12.2017

Gesundheits-Statistik im Breed Archive

Filed under: Gesundheit — admin @ 15:08

Im Greyhound Breed Archive gibt es nun eine neue Funktion: Die Gesundheits-Statistik.
Damit kann man sich – wenn man möchte, gefiltert nach Jahrgang und / oder Geburtsland – das Todessalter und die Todesursachen der Greyhounds, bei denen dies vermerkt ist, anzeigen lassen.

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15.12.2017

Greyhounds bei der OFA

Filed under: Gesundheit — admin @ 21:46

Die “OFA” (Orthopedic Foundation for Animals) 1966 wurde ursprünglich als Organisation zur Erforschung, Erfassung, wissenschaftlicher Aufarbeitung und züchterischer Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie (HD) bei Hunden gegründet. Inzwischen hat sich der Fokus aber auf die Bekämpfung von Erbkrankheiten bei Hunden (und Katzen) erweitert:
“To improve the health and well-being of companion animals through a reduction in the incidence of genetic disease,” reflects the organization’s expansion into other inherited diseases and other companion animals such as cats.”
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17.11.2017

Inzucht-Koeffizient vs. Genetische Diversität beim Greyhound

Filed under: Auf den Greyhound gekommen,Gesundheit,Literaturtip — admin @ 12:04

For English version please click here!

Im Juni haben wir den MyDogDNA-Test vorgestellt1, der inzwischen auch für einige Greyhounds aus deutscher Zucht vorliegt. Außerdem haben wir eine Übersicht über den Inzuchtgrad in der deutschen Greyhound-Zucht gegeben2, woran sich eine Empfehlung anschloss, auch Werkzeuge zur Feststellung der tatsächlichen genetischen Diversität zu nutzen. Auf dieser Grundlage ist es interessant, inwieweit der errechnete Inzuchtgrad mit der genetischen Varianz übereinstimmt. Die Werte, die wir vergleichen wollen, sind folgende:

  • Inzucht-Koeffizient über sieben Generationen3
  • Ahnenverlust über sieben Generationen 4
  • Genetic Diversity5: Diese wird beim MyDogDNA-Test anhand von mehr als 5000 Markern (SNP genannt) ermittelt, die über die ganzen 39 Chromosomen-Paare verstreut liegen und die einen definierten Abstand zueinander haben. Besonders berücksichtigt wird dabei die Region auf Chromosom 12, wo Gene für die immunologisch wichtige Funktionen (DLA & MHC) liegen. An dieser Untersuchung kann man den Grad der Heterozygosität ablesen, also in welchem Verhältnis der jeweilige Hund gleiche oder unterschiedliche Allele (Erbinformationen) für ein Merkmal von Mutter und Vater geerbt hat. Hat ein Hund viele gleiche (homzygote) Allele geerbt und nur wenige unterschiedliche, bekommt er einen geringen Wert für Genetic Diversity zugewiesen. Hat er viele unterschiedliche Gene geerbt, einen hohen. Ein Hund mit einem großen Anteil homozygoter Gene weist zwar eine hohe Übereinstimmung zwischen Aussehen und vererbbaren Eigenschaften auf, läuft aber Gefahr, weniger vital und anpassungsfähig zu sein. Eine (zu) geringe genetische Diversität bei bestimmten Genorten soll u.a. das Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen beim Hund begünstigen.

In der MyDogDNA-Datenbank liegen Werte für Genetic Diversity von über 20000 Hunden im Bereich von  4 – 50 % vor, die Gruppe der mehr als 100 getesteten Greyhounds bewegt sich um einen Median von 31,7 % herum:

Hier einer der betrachteten Hunde im Vergleich zu allen getesteten Greyhounds (blaue Linie), im Vergleich zu allen in der Datenbank vorhandenen kurzhaarigen Windhunden (grüne Linie, Median 33,8 %) und im Vergleich zu allen in der Datenbank erfassten Hunden (orange Linie, Median 34,8 %).

 

 

 

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