The Greyhound Show

13.3.2019

Wieso MyDogDNA?

Filed under: Gesundheit,Standesamt — admin @ 12:33

Auf der Crufts wurden wir gefragt, warum wir für Greyhounds den MyDogDNA-Test propagieren, wo es doch so viele gleichwertige Angebote von anderen Labors gäbe. Die kurze Antwort wäre „aus Gründen“ ;-). Die längere lautet wie folgt:

MyDogDNA (Genoscoper):

Der MyDogDNA-Test stellt aus den aktuell erhältlichen Angeboten den besten Kompromiss dar. „Hauptattraktion“ bei diesem Test stellen aus unserer Sicht die Auswertungen zur „Genetic Diversity“ und zu den „Genetic Relationships“ dar.

„Genetic Diversity“ bedeutet, für wie viele Gene der Hund heterozygot ist, also unterschiedliche Erbinformationen auf den beiden Chromosomen trägt. Ein Hund mit einem großen Anteil homozygoter Gene weist zwar eine hohe Übereinstimmung zwischen Aussehen und vererbbaren Eigenschaften auf, läuft aber Gefahr, weniger vital und anpassungsfähig zu sein. Eine (zu) geringe genetische Diversität bei bestimmten Genorten (DLA =  Dog Leukocyte Antigen) soll u.a. das Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen beim Hund begünstigen.

Der Parameter „Genetische Diverstität“ wird anhand von insgesamt mehr als 20000 verschiedenen Markern (SNPs) bestimmt, darunter befinden sich laut Genoscoper bevorzugt die Regionen der DLA-Gene.

Man bekommt aber nicht nur den Wert seines eigenen Hundes genannt, sondern erhält noch eine Einordnung, wie dieser im Vergleich zu anderen getesteten Vertretern seiner Rasse, aber auch im Vergleich zu anderen Windhunden dasteht.

Das spannende an diesem Wert ist, dass hier wirklich „gemessen“ wird, und nicht nur „geschätzt“, wie bei der Berechnung von Inzuchtkoeffizienten. Dass dies bei einer seit so vielen Generationen ingezüchteten Population wie unseren Show-Greyhounds sinnvoll ist, haben wir bereits hier dargestellt. Zusätzlich kann man anhand der bereits vorhandenen MyDogDNA-Testergebnisse davon ausgehen, dass Show-Greyhounds innerhalb der Windhundrassen zu den Populationen mit der niedrigsten durchschnittlichen genetischen Diversität überhaupt zählen.

Die genetische Diversität der bisher bei MyDogDNA untersuchten Show-Greyhounds liegt bei 20,70 – 28,10 % – mit einem Mittelwert von 25,53 % und einem Median von 25,05 %. Zum Vergleich: Der Median der Rasse „English Greyhound“ als Ganzes (also inklusive getesteter Hunde aus Renn- und Coursing-Linien) liegt bei 31,7 %!

In der Auswertung zur „Genetic Relationships“ wird der eigene Hund gemäß seiner genetischen Verwandtschaft zu anderen Greyhounds, aber auch zu anderen Windhund-Rassen „einsortiert“. Man sieht also, ob er z.B. genetisch der Greyhound-Population eines bestimmten Erdteils näher steht, oder den als „Show Dog“ oder „Hunting Dog“ oder „Dog Sports“ gekennzeichneten Gruppen – aber auch, ob er möglicherweise gar nicht im Greyhound-Cluster zu finden ist, sondern vielleicht auf halbem Weg zu einer anderen Rasse, was dann berechtigte Zweifel an seiner Reinrassigkeit zuließe.

Zusätzlich wird bei MyDogDNA auf über 200 monogen rezessive Erbkrankheiten getestet, die fast ausschließlich (außer der Greyhound-Neuropathy und Degenerativer Myelopathie) bisher bei anderen Rassen beobachtet wurden. Wofür  ist das gut?

„Monogen autosomal-rezessiv“ bedeutet, dass die Mutation, die den Defekt auslöst,

  1. …ein einziges Gen betrifft („monogen“)
  2. …sich nicht auf einem Geschlechtschromosomen befindet (also nicht auf X oder Y – „autosomal“)
  3. …nur zu Symptomen führt, wenn auf beiden Chromosomen eines Chromosomen-Paares die gleich Mutation vorliegt (Merkmalsträger). Ist das Gen auf nur einem Chromosom mutiert, ist der Hund zwar Anlageträger (er kann also die Mutation an sein Nachkommen weitergeben), wird aber nicht erkranken.

Mutationen dieser Art sind für viele der bei Hunden (und Menschen) bekannten Erbkrankheiten verantwortlich, für etliche liegen bereits standardisierte Gentests vor. Und durch genau diese Tests werden die Proben eines jeden Greyhounds bei MyDogDNA „gejagt“, und man bekommt Auskunft darüber, ob der eigene Hund Merkmals- oder Anlageträger oder frei von der jeweiligen Mutation ist.

Darunter sind dann alle möglichen Defekte wie diverse Blutkrankheiten, Augenerkrankungen, Neurologische Probleme, Hauterkrankungen, Stoffwechselstörungen, Muskel- oder Skelettkrankheiten, Überempfindlichkeiten gegenüber Medikamenten und viele mehr.

Wir finden es wichtig, unsere Greyhounds so gut wie möglich zu erforschen, um uns so weit wie möglich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen. Und weil uns nicht nur die eigenen Hunde am Herzen liegen, sondern die Rasse Greyhound an und für sich, veröffentlichen wir gerne diese Ergebnisse und hoffen, dass mehr Züchter und Halter unserem Beispiel folgen. Denn nur, wenn möglichst viele Daten von möglichst wenig verwandten Greyhound zusammen kommen, erhält man ein aussagekräftiges Bild über den genetischen Zustand der Rasse.

Noch ein Wort zu dem uns gegenüber geäußerten Einwand: „Nachher finden die was bei meinem Hund, das will ich gar nicht wissen. Und wenn ich das veröffentliche, nimmt niemand meinen Rüden mehr zum Decken oder kauft meine Welpen….“. Solche Einwände sind natürlich im Sinne der Rasse sehr kurz gedacht – abgesehen davon ist die „Gefahr“ weit geringer, als anscheinend einige befürchten. Daher noch ein paar Wort zu dem, was passiert, wenn „die was finden“.

  • Ist das „Gefundene“ eine Mutation, die nur einzeln (heterozygot) und nicht doppelt vorliegt, wird der Hund ohnehin in keinem Fall irgendwelche mit dieser Mutation assoziierten Symptome zeigen – wir erinnern uns, alle diese Defekte waren ja rezessiv!
  • Ist das „Gefundene“ eine Mutation, die tatsächlich doppelt vorliegt, und bei unserer Rasse noch nicht beschrieben ist, wird Genoscoper (die Firma, die MyDogDNA vertreibt) der Sache nachgehen. Das umfasst einen separaten Test auf eben diese Mutation bei einem anderen akkreditierten Labor, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse korrekt sind. Außerdem wird der Eigentümer des Hundes gebeten, den Hund auf die mit der Mutation bei anderen Rassen verknüpften Symptome von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Mutation beim Greyhound die gleichen Probleme verursacht wie bei anderen Rassen (das muss gar nicht immer der Fall sein), sollten Hundehalter und Zuchtleitung gemeinsam entscheiden, wie weiter zu verfahren ist. Ein verantwortungsbewusster Greyhound-Besitzer wird diesen betroffenen Hund vermutlich nicht mehr zur Weiterzucht verwenden wollen. Das mag zwar im ersten Moment schmerzhaft sein, bringt aber auf lange Sicht das gute Gewissen, nicht unwissend einen Gendefekt in der Rasse weiter verteilt zu haben und zudem an wichtiger Forschung zur Gesunderhaltung unserer geliebten Greyhound mitgewirkt zu haben.

Aus den im Test ermittelten Daten erstellt MyDogDNA für jeden getesteten Hund einen „Genetic Health Index“. Dieser Index gibt an, wie der eigene Hund im Vergleich zu den anderen getesteten Individuen seiner Rasse in puncto Vorhandensein der überprüften Mutationen UND genetischer Diversität abscheidet. Ein Wert über 100 ist überdurchschnittlich, ein Wert unter 100 für diese Rasse unterdurchschnittlich.

Bei den bisher getesteten Show-Greyhounds finden wir GHI-Werte von 83 bis maximal 93.

Da sich natürlich die Mittelwerte der Rasse verändern können, wenn neue Rassevertreter getestet und dokumentiert werden, ist dieser „Genetic Health Index“ dynamisch und kann sich im Laufe der Zeit noch geringfügig nach oben oder unten bewegen.

Er ist übrigens KEIN Prädikat im Sinne von „gut“ oder „schlecht“ oder „zuchtwertvoll“. Der „Genetic Health Index“ sollte vielmehr als Werkzeug für Paarungsplanungen gesehen werden, bei denen man aus den Werten der Eltern den Index der zu erwartenden Welpen errechnen kann. Hier sollte man immer nach überdurchschnittlichen Ergebnissen streben, als Hilfsmittel bietet MyDogDNA das „Breeder Tool“ an.

Zusätzlich bietet der MyDogDNA-Test noch weitere interessante Informationen. In der Abteilung „Traits“ erhält man Auskunft über die genetische Veranlagung für verschiedene Exterieur-Merkmale wie Morphologie, Fellfarbe- und Beschaffenheit. Allerdings muss hier eine Einschränkung gemacht werden – der Test auf das Gen zur Farbverdünnung „d“ (= dilute) konnte für Greyhounds leider nicht validiert werden und ist deswegen kein Bestandteil der Auswertung.

99,- € zzgl. Porto & Verpackung, inklusive ISAG 2006-Fingerprint 139,- €

Bei Sammelbestellung / Aktionen 20 % Rabatt

Diversitätsprojekt (Feragen)

Beim „Diversitätsprojekt“ von Feragen werden im Unterschied zu MyDogDNA die DLA I und II-Haplotypen ausgewiesen. Außerdem werden über 170000 Marker ausgewertet, und anhand dessen ein „genomischer Inzuchtkoeffizient“ (entspricht der „Genetic Diversity“) ermittelt.

Feragen setzt die Ergebnisse ähnlich wie Genscoper ins Verhältnis zur übrigen Rassepopulation und stellt Vergleiche mit anderen Rassen an. Das ist aber für unsere Windhunde z.T. noch überhaupt nicht aussagekräftig, weil Feragen nur mit eigenem Panel arbeitet. Das bedeutet, dass nur Hunde, die dort  getestet wurden, auch bei ihnen in der Datenbank erfasst sind. So waren die beiden deutschen Salukis, die ersten dort getesteten Rassevertreter und sind es vermutlich immer noch. Von daher ist es sicher toll, dass anhand der Vielzahl der untersuchten Marker eine hohe Genauigkeit der Ergebnisse gewährleistet ist. Das nutzt aber wenig, wenn man diese Ergebnisse nicht mit denen anderer Rassevertreter ab- und vergleichen kann.

Kosten für das Diversitätsprojekt:

Dieser Test ist mit 199,- € (nur für die genetische Diversität inkl. DLA-Haplotypen) der teuerste der betrachteten Angebote.

Wählt man die Option inklusive „DogCheck“ (Test auf 140 monogen rezessive Erbkrankheiten), kostet der Test 338,- €, möchte man zusätzlich noch das Farbpanel haben, kommen 75 – 119 € hinzu.

Dog Genetic Analysis (VGL Davis University of California)

Dieser Test ist bisher nicht für Greyhounds verfügbar, nur für Italienische Windspiele und in der Entwicklungsphase für Barsois, Magyar Agárs und Irish Wolfhounds.

Wie der Name schon sagt, wird hier nur auf Genetische Diversität untersucht, zusätzlich kann man für die jeweilige Rasse noch Tests auf relevante monogen rezessive Erbkrankheiten bzw. Risikofaktoren dazu buchen.

Schön ist bei diesem Test, die die Haplotypen der DLA I- und II-Gene einzeln ausgewiesen werden. Die allgemeine genetische Diversität wird jedoch nur anhand von 33 (!) weiteren Markern bestimmt – damit wird noch nicht mal jedes Chromosom des Hundes einmal „besucht“, und die Aussagekraft des dadurch bestimmten „Inzuchtgrades“ (IR = Internal Relatedness) dürfte gering sein.

Im Test enthalten ist der Zugang zum “Mating Tool”, wo man auf Knopfdruck die Werte potentzieller Zuchtpartner  vergleichen lassen kann. Dort erhält man Informationen zur minimal und maximal möglichen “Internal Relatedness” der erwarteten Welpen.

Kosten für die Dog Genetic Analysis:

Dieser Test ist – wie gesagt – noch nicht für Greyhounds erhältlich. Um das zu ändern, müssten folgende Schritte erfolgen:

  • Eine federführende Organisation oder ein Zuchtverband wird benannt mit entsprechend sachkundigem Ansprechpartner
  • Proben von 100 – 400 möglichst weit / nicht miteinander verwandten Rassevertretern der weltweit vertretenen Zuchtlinien werden bereit gestellt
  • Die Untersuchung dieser Proben mit 50 $ / Stück wird von der jeweiligen Organisation bezahlt

Sobald der Test für Greyhound validiert wäre, würden die Kosten 80 $ pro Probe betragen.

Labogen (Laboklin)

Bei Laboklin gibt es aktuell noch keine Tests auf genetische Diversität oder „genetische Beziehungen“ innerhalb einer Rasse. Es werden lediglich Einzeltests auf monogen rezessive Erbkrankheiten und verschiedene Farbloci angeboten, außerdem der ISAG 2006-Fingerprint.

Kosten für Labogen-Test für Greyhounds:

  • Hereditäre Neuropathie (GHN): 59,50 €
  • Maligne Hyperthermie (MH): 59,50 €
  • Degenerative Myelopathie (DM) Exon 2: 77,50 €
  • Paket Fellfarben Hund 113,00 €
  • DNA-Profil (ISAG) 42,00 €

 

 

Praktische Anwendung

Häufiger wurden wir in der letzten Zeit häufiger von Züchtern angesprochen, die einen Rat bezüglich des Einsatzes von DNA-Tests als Entscheidungshilfe bei Risikoverpaarungen brauchten. Es ging dabei um sehr enge Verpaarungen und / oder Elterntiere, die selbst schon genetisch bedingte Defekte gebracht hatten oder in deren Verwandtschaft solche aufgetreten waren. Da war dann die Frage, inwiefern MyDogDNA weiterhelfen könnte.

Für eine Verpaarung, die man als nicht besonders risikoreich einschätzt, ist MyDogDNA der günstigste Weg. Das haben wir bereits für Greyhounds gemacht: Einfach beide Eltern getestet, die Befunde im “Breeder Tool” abgeglichen, und man erhält einen erwarteten “Genetic Health Index” für den Wurf. je nachdem, wie sehr Rüde und Hündin übereinstimmen, liegt der dann über dem der Eltern (was für mehr Diversität spricht), oder darunter.

Die für Greyhounds relevanten Tests auf Greyhound-Neuropathie, Degenerative Myelopathie und Maligne Hyperthermie sind außerdem im aktuellen MyDogDNA-Panel enthalten.

Habe ich in meiner Linie dagegen Probleme, die mit reduzierter Diversität (wie SLO, Futtermittelallergie, Split Pad Paw Disease oder andere Autoimmunerkrankungen) assoziiert sind, würde man eher den DLA-Haplotypen-Test von Feragen empfehlen.

Was sind DLA-Haplotypen? Eine wichtige Rolle in der Immunabwehr, aber auch in der Entstehung von Autoimmunerkrankungen haben bestimmte Gene des Immunsystems. Diese werden „DLA“-Gene genannt, es gibt drei DNA-Abschnitte, die diese Informationen tragen. Jedes dieser drei DLA-Gene kann in vielen unterschiedlichen Varianten auftreten, von DLA-DRB1 sind mittlerweile 250 Allele („Ausführungen“), von DLA-DQA1 45 und von DLA-DQB1 120 Allele bekannt. Aber nur noch sehr wenige dieser Kombinationen stehen unseren Rassehunden tatsächlich noch zur Verfügung – im Schnitt gibt es fünf verschiedene Haplotypen pro Genort und Rasse, die mit unterschiedlicher Frequenz auftreten. Zusätzlich sind bereits einige DLA-Genkombinationen bekannt, die mit bestimmten Autoimmunerkrankungen assoziiert sind.

Auch wenn man eine recht enge Verpaarung machen möchte, ist der DLA-Haplotypen-Test empfehlenswert. Aber in dem Fall für beide Zuchtpartner, denn sonst nutzt es nicht viel. Man möchte ja eine „Voraussage“ für den Wurf treffen. Also muss man die Haplotypen für beide Eltern kennen, um zu sehen, ob es da Übereinstimmungen gibt. Je WEITER das Verwandtschaftsverhältnis zwischen zwei Individuen ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie WENIGER gleiche Gene aufweisen. Das ist aber nur Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, und KÖNNTE in Wahrheit doch anders aussehen.

Man kann sich das in etwa wie bei zwei Würfeln vorstellen: Auf jeder Seite des Würfels steht ein Haplotyp eines Gens, das Ergebnis beider Würfel zeigt den Haplotyp des erwarteten Wurfs an. Dieser Würfel hat weniger Seiten, wenn beide Eltern des „ausgewürfelten“ Tieres der gleichen Rasse angehören. Und umso enger diese Rasse gezüchtet wurde, umso weniger Seiten gibt es. Außerdem finden sich hier in der Regel auf beiden Würfeln mehr oder weniger die gleichen Seiten / Haplotypen. Damit steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Haplotyp wiederholt auftritt.

Sind dagegen beide Eltern nicht mit einander verwandte Mischlinge, hat der Würfel vermutlich viel mehr Seiten als bei unseren Rassehunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier auf beiden Würfen gleiche Haplotypen befinden und diese dann auch noch parallel gewürfelt werden, ist dementsprechend wesentlich geringer – unmöglich ist es aber nicht.

Bei unseren Greyhounds muss man ja immer im Hinterkopf haben, dass die Hunde schon über viele Generationen gezielt gezüchtet werden. Und da ergeben sich ja manchmal erstaunliche Erkenntnisse, wenn man in den Ahnentafeln weit zurückgeht. Also sollte man sich für eine geplante Verpaarung auf jeden Fall den Ahnenverlust und den Inzucht-Koeffizienten über möglichst viele Generationen anschauen, und eben auch, ob die Ahnen, die beim Rüden gehäuft vorkommen, die gleichen sind, die sich auch bei der Hündin „stapeln“. Und dann die DLA-Haplotypen testen lassen, wenn man die Verpaarung immer noch für eine gute Idee hält.

Die eierlegende Wollmilchsau (möglichst viele Datensätze einer Rasse, möglichst viele untersuchte Marker, möglichst erschwinglich) gibt es (noch) nicht. Daher wird die „Gentest-Landschaft“ auch weiterhin eine vielfältige bleibt. Es sei denn,  ein Rassezuchtverein oder eine internationale Dachorganisation würde sich im Rahmen einer Zuchtstrategie für die eine oder andere Vorgehensweise entscheiden und diese so fördern.

 

Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

Powered by WordPress