The Greyhound Show

17.2.2014

Ich rufe Dich beim Namen…

Filed under: Auf den Greyhound gekommen — admin @ 10:49

In ihren Blogs berichten Jana, Karla und Petra über die Namensfindung bei ihren Whippets. Wenn man sich Greyhounds und ihre Rufnamen so ansieht, bemerkt man schnell einen offensichtlichen Geschlechtsdimorphismus:
Während fast alle Greyhounds wohlklingende “offizielle” Namen in ihren Pedigrees tragen, tritt im täglichen Umgang eine krasse Ungleichbehandlung zutage.
Rüden werden mit hehren Rufnamen wie Duke, Rhodes, Nigel, Gershwin, Caruso, Cosmo, Pinot, Ibicus, Kenzo, Goldfinger oder George bedacht. Und wie heißen ihre vierbeinigen Freundinnen? Schnecki, Schnippi, Sternchen, Punkt, Würmchen, Lisa, Heidi oder Rosie. Aha.
Woran liegt es? Am Liebreiz der Greyhound-Mädels, der jedes Halterherz sogleich dahinschmelzen lässt und den eigentlichen Kosenamen auch ewig fest zementiert (“Schnippi” sollte eigentlich “Carmelita” heißen…). Oder ist es der Versuch, den ewig albernen, nie erwachsen werdenden Greyhound-Rüden durch die entsprechende Namenswahl einen Rest von Würde und der zu ihrem imposanten Äußeren passenden Aura zu verleihen?
Wer die Antwort kennt, melde sich gerne :-)

1 Kommentar »

  1. Das ist in der Tat erstaunlich und einer Überlegung wert. Bei den Afghanen, zumindest bei meinen, gibt es neben dem offiziellen Namen die Kose- und Rufnamen, die sich mit denen der Greyhound-Mädels locker messen lassen können. Sie entstehen im Laufe des Lebens und weisen auf gewisse Eigenheiten hin und sind meist liebevoll gemeint. Sprich: verwende ich den Kosenamen…..z.B. Erdhörnchen oder Grauhörnchen (der eine hat mit der Leidenschaft des Hundes zu tun, der andere mit der Farbe), dann ist alles im Lot. Der Hund weiss das. Macht er Unfug oder verbotene Dinge, dann hat er auf einmal einen Rufnamen: “Amadeus!!!!!!!!” Der Rufname wird auch eingesetzt, wenn ich mal eben dringend seine Aufmerksamkeit benötige….. Je nach dem, wie der Rufname aussieht (Amadeus läßt sich nicht kürzen oder verniedlichen), wird aus William!!!!! eben der Willy, wenn es zu Kuscheleinheiten Zeit ist. Fazit: bei der Benennung des Hundes spielt der Eigenname genauso eine Rolle, wie der Haltertyp…..Und ich neige nun mal nicht zu “Schätzchen”, “Dicker” oder “Bärchen”……

    Kommentar by Sabine — 18.2.2014 @ 07:08

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